Vergabe von Fördermittel

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Das Kuratorium der Stiftung wird in der Regel zweimal jährlich eine Projektauswahl für die Förderung vornehmen. Antragsfrist ist jeweils der 01.03. und 01.09. eines Jahres.
Die Antragstellung erfolgt auf den dafür vorgesehenen Antragsunterlagen.
Für die Auswahl der zu fördernden Projekte bieten diese Förderrichtlinien und die Satzung die Grundlage und die entscheidenden Kriterien. Weitere Kriterien können neben der Zielsetzung auch Nachhaltigkeit, Modellcharakter, Ehrenamtlichkeit und Wirksamkeit sein.
Für die Projektauswahl wird neben der Projektbeschreibung ein aussagekräftiger Finanz- und Kostenplan benötigt. Aus diesen Plänen muss auch ersichtlich sein, ob und in welchem Umfang das Projekt ggf. durch Dritte gefördert wird (Einzelheiten ergeben sich aus den Antragsunterlagen)
Die Stiftung fördert die Projekte nur mit festgesetzten Beträgen, vornehmlich für Personal-, Honorar- und/oder Sachkosten. Allgemeine Betriebskosten werden nicht bezuschusst. Die Auszahlung der Fördermittel durch die Stiftung kann an den Projektfortschritt gebunden werden.
Sofern das Projekt zur Förderung durch das Kuratorium der Stiftung ausgewählt wurde, erhält der Antragsteller einen Bewilligungsbescheid, in dem die Auszahlungsmodalitäten sowie Berichts- und Verwendungsnachweise detailliert festgeschrieben werden.
Im Rahmen der Förderzusage kann die Auflage an den Projektträger erfolgen, schriftliche Zwischenberichte über die Entwicklung des Projektes vorzulegen. Eine Auszahlung der Mittel kann hiervon abhängig gemacht werden. Nach Abschluss des Projektes erfolgt eine Vorlage des zahlenmäßigen Verwendungsnachweises auf entsprechenden Vordrucken.
Der Förderungsempfänger ist verpflichtet, den Zuschuss ganz oder teilweise zurück zu zahlen,

  • wenn er einen zu hohen Zuschuss erhalten hat, weil sich im Projektverlauf eine andere als im Antrag dargestellte Entwicklung ergeben hat,
  • wenn der Zuschuss zweckentfremdet wird oder
  • im Falle einer Auflösung oder Insolvenz des Trägers.